
| Am vergangenen
Wochenende waren wir zum ersten Mal bei einer größeren Autocrossveranstaltung
dabei. Nachdem Thomas beim Rodeocross - Herbstlauf auf dem Weinberg in
Nentmannsdorf nur ein paar Showrunden gedreht hatte wollten wir uns nun
endlich mit unseresgleichen messen. Deshalb hatte sich Thomas zum Finallauf
der OACM (Ostdeutsche Autocross Meisterschaft) in Frohburg angemeldet
bei der es auch eine Buggy-Klasse gab. Allerdings fuhren diese mit Trabantmotoren
bis 600 ccm so daß wir mit unserem Wartburgmotor der bekanntermaßen
gewaltige 1000 ccm hat nur außer der Wertung mitfahren konnten. Wir fuhren erst am Samstag morgen los da die Veranstaltung erst am Mittag begann. An diesem Tag wurde ein freies Training und anschließend ein Wertungslauf aller Klassen gefahren. Nach Ankunft im Fahrerlager führten wir erst mal eine Streckenbegehung durch und stellten fest daß dieser Kurs, auf dem schon zu DDR-Zeiten Crossrennen ausgetragen wurden, recht schnelles Fahren erlaubte. Das Interesse an unserem Fahrzeug war derweil im Fahrerlager riesengroß denn einen Buggy mit Wartburgmotor hatte hier scheinbar lange niemand mehr gesehen. Daß freie Training nutzte Thomas dann um die Strecke richtig kennenzulernen und sich die richtige Linie zu suchen. Daß Auto funktionierte gut und er konnte sich voll auf's Fahren konzentrieren. Mit den übrigen fünf Buggyfahrern und dem Veranstalter wurde dann vereinbart daß Thomas , um nicht auf die Meisterschaft Einfluß zu nehmen , als letzter starten sollte. Das störte uns nicht denn wir waren ja eigentlich nur zum Testen hier. Zum ersten Lauf klappte alles sehr gut, der Motor lief wie erwartet und die Trabantbuggy's hatten bis auf einen keine Chance sich zur Wehr zu setzen. Wir beendeten zufrieden diesen Tag und nutzen den Abend um mit den anderen Fahrern Kontakte zu knüpfen und Erfahrungen auszutauschen. Der nächste Tag begann mit dem vorrausgesagten Mistwetter. Bereits in der Nacht hatte es reichlich geregnet und die Wiese auf der sich das Fahrerlager befand war total aufgeweicht. Trotzdem standen wir früh auf und traten auch zum Warm up an um jede Gelegenheit zum Fahren zu nutzen. Doch beim ersten Startversuch des Motors sagte dieser erst mal keinen Mucks. Die Batterie war wohl mit der nächtlichen Kälte unzufrieden gewesen und versagte ihren Dienst. Wir mußten mit vereinten Kräften das Auto anschieben und konnten uns zum Glück von Anett eine neue mitbringen lassen denn sie kam erst am Mittag an die Strecke. Bei'm zweiten Lauf lief alles wieder super , Thomas hatte einen riesen Spaß und auch die Zuschauer zeigten reges Interesse. Im 3. Wertungslauf schlug dann doch noch die Defekt-Hexe zu. Durch daß schnelle und häufige Schalten hatte sich daß etwas zu schwach dimensionierte Schaltgestänge zuerst verbogen und war nun gebrochen und daß direkt am Start so daß Thomas schon nach wenigen Metern stehen blieb und zusehen mußte wie die anderen davonfuhren. Doch mit solchen Ausfällen hatten wir gerechnet und nach kurzer Zeit war der Bruch fachmännisch verarztet und wir konnten zum nächsten Lauf wieder an den Start gehen. Die letzten beiden Rennen verliefen ohne nennenswerte Probleme,wir stellten zwar noch ein paar kleine Mängel fest die wir aber zu Hause in Ruhe beheben können. Nur daß Wetter machte uns arg zu schaffen denn es regnete immer wieder sehr heftig und auch die Temperaturen ließen stark zu wünschen übrig. Kurz vor Schluß der Veranstaltung kam auch noch ein Graupelschauer dazu doch das war uns dann auch schon fast egal. Wir hatten unseren Spaß und schlechtes Wetter gibt es ja eigentlich nicht nur... Thomas wurde auch zur Siegerehrung für seinen Gaststart belohnt. Er bekam für jeden der 3 Zylinder seines Wartburgmotors eine Flasche Sekt überreicht so daß wir nicht mit leeren Händen nach Hause fuhren. Für daß nächste Jahr haben wir uns jedenfalls ein paar neue Ideen geholt und vielleicht nehmen wir an dieser oder einer ähnlichen Meisterschaft teil. |
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Großes Interesse bei der Ankunft im Fahrerlager |
Die Tüvmake war auch für uns Pflicht |
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Am Samstag - Aufstellung zum freien Training |
Am Sonntag - erstes Rennen in der Pampe |
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Thomas konnte fast alle mühelos überholen |
und eine Schlammpackung gab's gratis |
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nur ein kleiner Defekt - das gebrochene Schaltgestänge |
sonst lief das Auto problemlos . |
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Im letzten Jahr wollten wir uns eigentlich ein wenig Ruhe gönnen.
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Zur
Veranstaltung hatten wir allerdings großes Pech denn der Motor
hatte die lange Ruhepause nicht verkraftet und verweigerte schon nach
kurzer Zeit seinen Dienst. Natürlich
nicht ohne noch ein bißchen mehr Leistung einzubauen.
Rahmen
Motor Getriebe
Fahrwerk
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![]() Der Patient am Anfang der Operation |
Die Ärzte gaben ihr bestes |
![]() Wie auf der Schönheitsfarm - ein wenig Farbe macht schon viel her |
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![]() Alles in bester Ordnung (noch) |
Technischer Ausfall nach dem ersten Lauf aber Spaß gemacht hat's trotzdem |
![]() Bei der Siegerehrung gratuliert man sich gegenseitig |

und noch ein letztes Foto zur Erinnerung