29.11.2006

Am vergangenen Samstag fand wie jedes Jahr unsere Abschlußfeier an altbewährter Stelle - in IWANS Vereinsheim - statt.
Organisiert hatten diese Veranstaltung diesmal Andre und Nico.
Von den geladenen Sponsoren und Gästen konnten leider nicht alle kommen und so saßen wir in gemütlicher Runde beisammen.
Da Thomas dieses Jahr nur spontan einige Veranstaltungen besucht hatte präsentierten unsere beiden erfolgreichen Crossfahrer diesmal ihre recht ansehnliche Pokalsammlung.
Bei einem Video das eine Zusammenfassung aller Rennen der vergangenen Saison zeigte konnten sich noch einmal alle einen Überblick über die geleistete Arbeit verschaffen.
Auch Olaf hatte eine DVD vorbereitet die noch einmal den Umbau unseres Buggy's und einige Bilder des Herbstlauf`'s auf dem Weinberg in Nentmannsdorf zeigte bei dem Thomas gestartet war. - vielen Dank dafür.
So ließen wir das Jahr in dem wir wieder einiges erlebt hatten noch einmal Revue passieren und schmiedeten natürlich wieder Pläne für die neue Saison.
Natürlich werden Nico und Andre wieder so viel wie möglich an Autocrossveranstaltungen teilnehmen und auch Thomas wird mit seinem Buggy ,den wir über den Winter noch einmal überarbeiten, bei einigen Rennen mitfahren - wird sicher ein Heidenspaß.
Aber auch das Motorrad soll nicht verstauben. Ob wir aber außer den freien Trainings auch an einer größeren Veranstaltung teilnehmen werden wissen wir noch nicht.
Und zu guter Letzt hat Thomas seinen Sohn Philip zur Kart-Bambini-Meisterschaft angemeldet. Hier kann der Nachwuchsrennfahrer mal zeigen was in ihm steckt.
Also wieder viel zu tun und zu erleben im neuen Jahr. Wie alles läuft und sich entwickelt berichten wir natürlich aktuell an dieser Stelle.

 

 

02.10.2006

Nachdem wir nun schon einige Zeit nichts mehr von uns hören ließen gibt es mittlerweile einige Neuigkeiten.
Thomas hatte sich nach langer Sommerpause kurzfristig am 16./17 September in Most zum freien Training angemeldet um vor Einbruch der schrecklich kalten Jahreszeit noch mal im Kreis zu fahren.
Das Wetter an diesem Wochenende sollte richtig gut werden so daß nicht wie am Jahresbeginn an gleicher Stelle mit plötzlichem Schneefall zu rechnen war.
Thomas fuhr schon am Donnerstag an die Rennstrecke und hatte so das ganze Wochenende Zeit sich in Ruhe auf das Rennfahren zu konzentrieren. Allerdings machte sich die lange Pause schnell bemerkbar denn er kam trotz aller Anstrengungen nicht an seine alten Rundenzeiten heran.
Im Sprintrennen das am Samstag stattfand hatte Thomas auch mit einer sehr starken Konkurrenz zu kämpfen die ihn am Ende auf den 8. Platz verwies.

Und da wir in der restlichen Zeit vor lauter Langeweile nicht wußten was mir machen sollten folgten wir einer Einladung des Motorsportclub's Bahretal e.V. die zum Herbstlauf auf dem Weinberg eine "Buggy"-Klasse eingeführt hatten.
Und da bei Thomas noch ein alter Buggy den er sich selbst in jungen Jahren zusammengebaut hatte in der Scheune stand holten wir uns das Gerät in die Werkstatt und machten daraus in nächtelanger Schwerstarbeit ein ansehnliches Fahrzeug.
Die damals von Thomas verwendeten Baugruppen blieben dabei bis auf ein paar Ausnahmen in dem Buggy verbaut und wurden nur optisch wieder hergerichtet. Denn was der Einfallsreichtum von Thomas in seiner Jugendzeit in der Autoteile aller Art Mangelware gewesen sind hervorgebracht hat war schon mehr als beeindruckend.
So wurde in einen selbst geschweißten Rahmen der Motor eines Wartburg 311 zusammen mit dem Getriebe eines Barkas und der Hinterachse eines Saporoschez eingebaut. Die Federelemente und die Bremsanlage stammten vom Trabant und so weiter.
Also wurde alles wieder fein säuberrlich zurechtgemacht und fertig war ein wohl einzigartiges Fahrzeug.
Bei'm ersten Lauf auf dem Weinberg konnte Thomas dann zeigen was in der alten Technik steckt und das war nicht wenig. Mit spektakulären Klängen und wilden Drift's fuhr er allen auf und davon.
Doch leider rächte es sich daß wir keine Zeit zum ausgiebigen Testen mehr hatten denn nach 5 Runden war der Lüfter ausgefallen und damit der Motor überhitzt.
Was das für den guten alten 3-Zylinder bedeutet kann sich wohl jeder denken. Nachdem der Lüfter repariert war gab der Motor nur noch ein gequältes Quietschen von sich das nach kurzer Zeit ganz verstummte.
Das bedeutete erst mal das Ende dieser Veranstaltung denn einen Ersatz hatten wir noch nicht bekommen.
Aber der erste Eindruck war so überzeugend daß wir beim nächsten Mal bestimmt wieder mit dabei sind.

 

21.06. 2006

Nachdem wir am 11./12. Juni als Zuschauer zum 3. IDM-Lauf auf dem Lausitzring zu Gast waren gab's für Thomas kein Halten mehr. Kurz entschlossen wurde der Terminplan der freien Veranstalter zu Rate gezogen und siehe da es gab noch freie Plätze bei Speer-Racing die sich auf dem Lausitzring eingemietet hatten.
Allerdings mußte Thomas allein fahren da seine Mechaniker das Wochenende schon verplant hatten.
Deshalb hier sein persönlicher Bericht:
Ich hatte mich für das ganze Wochenende angemeldet also von Freitag bis Sonntag. Nach der langen Pause und dem furchtbaren Wetter von Most wollte ich nun endlich mal wieder unter normalen Bedingungen Motorrad fahren. Ich fuhr schon am Donnerstag abend die paar Kilometer nach Klettwitz und war um 20 Uhr an der Rennstrecke. Ich konnte mich glücklicherweise in eine Box mit einmieten. Zusammen mit gleichgesinnten aus der Schweiz , Liechtenstein und Österreich waren wir eine super Truppe.
Am Freitag morgen dann ein böses Erwachen - wieder mal Regen. Ich montierte also wie gewohnt die Regenreifen und drehte ein paar Runden. Zum Glück hörte der Regen bald auf und ab Mittag war die Strecke wieder trocken so daß ich endlich mit Trockenreifen rausfahren konnte.
Es funktionierte alles recht gut und auch die Rundenzeiten waren mit 1:51:00 schon ganz beachtlich und da ich nach meinem Sturz in Hockenheim im vergangenen Jahr das erste mal wieder im trocknen gefahren bin konnte ich sehr zufrieden sein. Das Motorradfahren verlernt man eben nicht und der Spaß ist auch nicht verloren gegangen.
Am Samstag morgen um 10 Uhr begann das 1. Zeittraining für das Sprintrennen. Ich fuhr diesmal noch mit gebrauchten Reifen und kam auf Platz 8. Im 2. Training montierte ich dann neue Reifen von Pirelli (bisher sind wir ja immer Bridgestone gefahren) die ich unbedingt mal ausprobieren wollte.
Ich konnte mich dann auch auf Platz 5 verbessern, nur mit den Zeiten war ich noch nicht zufrieden denn mit 1:50:00 war ich noch fast 2 Sekunden langsamer als im vergangenen Jahr.
Das Rennen begann am selben Tag um 16 Uhr. Der Start gelang mir gut und ich konnte meinen 5. Platz behaupten. Nach ein paar Runden hatte ich mich auf Platz 4 vorgekämft und klebte dem 3.-platzierten am Hinterrad. Der fühlte sich sichtlich bedrängt und machte mir nach kurzer Zeit von selbst Platz indem er sich ins Kiesbett verabschiedete.
Nach ein paar weiteren Runden - ich freute mich schon über den 3. Platz - überholte mich plötzlich auf der Geraden eine Kawa. Dieser konnte ich zwar folgen aber zum Überholen reichte es nicht denn sie zog mir immer wieder ein Stück weg. Ich mußte einsehen daß die 180 PS meiner Suzi eben immer noch zu wenig sind. Ich beschloß dann den vierten Platz zu halten, denn damit war ich beim ersten Rennen nach einem 3/4 Jahr mehr als zufrieden. Meine Rundenzeiten konnte ich auch noch auf 1:49:00 verbessern und so fuhr ich mit einem guten Gefühl für kommende Veranstaltungen wieder nach Hause.

 

01.05.2006

Das erste Trainingswochende in diesem Jahr ist vorrüber . Doch leider gibt es nicht viel erfreuliches zu berichten denn es fiel buchstäblich ins Wasser. Entgegen gut gemeinter Ratschläge uns doch für einen späteren Termin als den Ende April zu entscheiden verließen wir uns auf unser Glück und fuhren trotzdem ins benachbarte Ausland nach Most.
Doch wir hatten nur so viel Glück daß es wenigstens an der Rennstrecke nicht geschneit hat.
Thomas war schon am Donnerstag zusammen mit seinem Sohn abgereist denn er hatte drei Tage gebucht und wollte schon am Freitag fahren. Aber auf Grund von ergiebigen Niederschlägen kam er nur wenig und unter erschwerten Bedingungen zum fahren. Den eigentlichen Zweck - herauszufinden ob das Motorradfahren überhaupt noch funktioniert - erfüllte dieser Tag aber.
Die Verletzungen vom vergangenen Jahr hinderten Thomas nicht mehr und er hatte trotz des schlechten Wetters einigen Spaß am fahren. In dem Zeittraining für das Sprintrennen das am Samstag stattfinden sollte belegte er sogar Platz 3.
Als der Rest des Team's am späten Freitag Nachmittag in Most eintraf hatte es endlich aufgehört zu regnen und wir konnten noch einen gemütlichen Abend verbringen.
Doch der Wetterbericht meldete für den nächsten Tag nichts gutes und als wir am Morgen aufwachten trommelten schon wieder Regentropfen auf's Dach. Die Temperatur war nach glaubwürdigen Zeugenaussagen auf mickrige 4 Grad abgesackt und der Regen wollte den ganzen Tag nicht aufhören.
Zu allem Überfluß hatte sich Thomas am vergangen Tag auch noch eine schwere Erkältung eingefangen und verbrachte so fast den ganzen Tag im Wohnmobil.
Aber auch den meisten anderen Fahrern ging es nicht besser und die wenigen die sich auf die Strecke trauten hatten sicherlich nicht viel Vergnügen am fahren. Dazu kamen noch viele Stürze bei denen einiges Material zerstört wurde was auch nicht gerade zur Motivation beiträgt.
Nachdem wir im Laufe des Tages durchgeweicht und durchgerforen waren und auch für den nächsten Tag keine wesentliche Wetterbesserung in Sicht war entschlossen wir uns für eine vorzeitige Heimreise.
Auch Thomas ging es am Nachmittag nicht besser und so packten wir alles wieder ein und verließen die Rennstrecke wieder. Unser Teamchef und Händler Eberhart Posselt blieb mit seinen Mannen noch über Nacht und wollte erst am nächsten Tag entscheiden ob er ebenfalls die Heimreise antritt.
Ob er am Sonntag noch ein paar Runden drehen konnte wissen wir im Moment noch nicht werden aber in Kürze noch darüber berichten.

 

 

11.03.2006

Die diesjährige Saison beginnt am 29./30. April mit dem ersten Roll out auf der Rennstrecke in Most.
Allerdings nicht im Rahmen der IDM oder eines Cup's.
Denn zu unser aller Enttäuschung wurde der Suzuki-Cup aus dem Programm der Rennserien gestrichen.
Und eine Alternative haben wir - aus verschiedenen Gründen - bis jetzt noch nicht gefunden.
Also gehen wir erst mal wieder zurück zu den Ursprüngen und fahren ein paar freie Trainings und Sprintrennen bei den Veranstaltern der Sportfahrertrainings.
Der erste mögliche Termin in unserer Nähe ist das oben genannte Wochenende an dem Thomas erst einmal wieder testen muß wie er nach seinen schweren Verletzungen vom letzten Jahr mit dem Motorrad zurechtkommt.
Allerdings ist er in sehr prominenter Begleitung unterwegs denn unser Händler Eberhart Posselt nimmt ebenfalls mit seiner 600er GSX-R an dieser Veranstaltung teil.
Wie dieses Treffen der Generationen ausgeht erfahrt ihr natürlich an dieser Stelle.
Des weiteren haben wir uns einen Nachwuchsfahrer gesucht der aber nicht auf zwei sondern vier Rädern unterwegs ist.
Nico Hoffmann heißt er und fährt schon seit mehreren Jahren sehr erfolgreich mit einem Trabant Autocrossrennen.
Im vergangenen Winter hat er sich ein größeres Auto aufgebaut und nimmt in diesem Jahr an mehreren Crossrennen teil.
Wir werden ihn mit unserem Team dabei unterstützen und berichten an dieser Stelle natürlich über seine Erfolge.
In Kürze dazu mehr.

 

04. März 2006

Zur Zeit gibt's nicht viel Neues. Das Wetter motiviert natürlich auch nicht gereade zu Höchstleistungen. Aber wir haben einiges in Vorbereitung.
Sobald genaueres feststeht gibt's natürlich an dieser Stelle sofort mehr Informationen.