5. ADAC-Masters 09./10. Oktober

 

Ampfing

Das Finalrennen der ADAC Kart-Masters in Ampfing war für Philip - um es vorwegzunehmen - eines zum abhaken.
Schon die freien Trainings am Freitag begannen wenig vielversprechend.
Philip tat sich schwer Rundenzeiten zu fahren die für eine Top- Ten Platzierung reichen könnten.
Und obwohl wir alles mögliche ausprobierten schaffte er es erst in der letzten Session eine annehmbare Zeit zu fahren.
Im Zeittraining legten seine Konkurrenten dann noch einmal nach und da sich Philip nicht mehr verbessern konnte mußte er im 1. Heat von Platz 20 starten.
Und da von dieser Position erfahrungsgemäß die Chancen sehr schlecht stehen weit nach vorn zu fahren waren wir am Ende dieses Heats mit Platz 14 noch recht zufrieden.
Trotzdem nahmen wir am Kart noch einige Änderungen vor um Philip schneller und damit konkurrenzfähiger zu machen denn der Speed reichte bei weitem nicht um noch viel weiter nach vorn fahren zu können.
Diese Änderungen gedachten wir am nächsten Tag im 10-minütigen Warm-up zu testen doch wir hatten nicht mit der grausigen Defekthexe gerechnet die Philip gleich in der Ersten Runde heimsuchte.
Nach nur wenigen Metern wurde er plötzlich immer langsamer und blieb ganz stehen.
Alle Versuche das Kart wieder zu starten blieben erfolglos und wir hatten damit keine Aussage ob unsere Umbauten erfolgreich waren oder nicht.
Übrigens hatte Philip das erste Mal das zweifelhafte Vergnügen nach dem Warm-up mit dem Lumpensammler zurück in's Fahrerlager fahren zu dürfen.
Hier angekommen war der Defekt schnell gefunden und behoben und wir beschlossen das Kart für den 2. Heat nicht wieder umzubauen.
Und diese Entscheidung erwies sich als richtig denn schon am Start gewann Philip ein paar Plätze und kämpfte sich in den folgenden 12 Runden noch bis auf Platz 10 nach vorn.
Für die Startaufstellung des Ersten Rennens reichte es in der Summe aber nur für Platz 18.
Da Philip abermals aus dem Mittelfeld starten mußte sahen wir diesem Rennen mit wenig Optimismus entgegen und schraubten unsere Erwartungen weit nach unten.
Doch selbst diese wurden gleich am Start noch zerstört denn nachdem das Rennen freigegeben war fuhr ein Pilot in Philip's Heck so daß er sich drehte und in einen Reifenstapel einschlug.
Dabei flog er fast aus seinem Fahrzeug und blieb zum Glück unverletzt.
Nach ein paar Sekunden der Besinnung jagte er mit einer halben Runde Rückstand dem Feld hinterher. Allerdingss hatte sich bei dem Unfall unter anderem der Kettenschutz gelöst was dazu führte das Philip von der Rennleitung in die Box gerufen wurde um diesen Schaden zu beheben. Dies gelang aber in der Kürze der Zeit nicht und da sein Rückstand dadurch noch viel größer war beschlossen wir das Rennen nicht wieder aufzunehmen.
Das bedeutete zwar Null Punkte und letzter Startplatz im 2. Rennen doch nun lautete die Parole - Attacke - um wenigstens noch ein oder zwei Pünktchen zu holen.
Und dieser Plan ging am Anfang auch auf.
Philip konnte schon in der Ersten Kurve einige Gegner hinter sich lassen und kämpfte sich Stück für Stück nach vorn.
Bis zum 18 Platz ging alles gut doch der nächste Überholversuch sollte in diesem Rennen sein Letzter sein.
Philip wollte sich Eingangs einer Kurve an seinem Gegner innen vorbeiquetschen dieser sah ihn nicht bog in die Kurve ein und kollidierte so heftig mit Philip das beide von der Strecke flogen und sich fast noch überschlagen hätten.
Zu allem Überfluß verletzte sich Philip dabei noch so schwer an der Hand daß der herbeigerufene Sanitäter wegen Verdacht auf gebrochene Finger eine Röntgenuntersuchung anordnete.
Philip ging es derweil wieder recht gut doch die Fahrt ins nächstgelegene Krankenhaus war unvermeidbar.
Doch dort wurde zum Glück "nur" eine starke Prellung festgestellt.
Bei all diesem Pech waren wir am Ende froh das nichts schlimmeres passiert war und wir gesund nach Hause fahren konnten.
In der Gesamtwerung reichte es trotzdem noch für Platz 15 der bei 38 Teilnehmern und dem 1. Jahr in dieser Meisterschaft noch ein sehr gutes Ergebnis darstellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


im freien Training versuchte Philip alles um seine Zeiten zu verbessern

selbst mit den wildesten Manövern hatte er wenig Erfolg
.

auch am Gewicht konnten wir nicht mehr viel machen

im 1. Heat konnte sich Philip um 4 Plätze verbessern

am Sonntag morgen im warm up kam er nicht weit - Defekt in der 1. Runde

Still-leben am Streckenrand
.

im 2. Heat lief es besser - Platz 10 nach 12 Runden

die Zielflagge sah sah Philip in beiden Rennen nicht

in Rennen 2 mußte er das Feld von hinten aufrollen

bis zur Mitte des Rennens klappte jeder Angriff


eine Runde später war alles vorbei